Große Erfolge für das BBG bei Jugend debattiert!

Das BBG geht im Doppel zum Landeswettbewerb. Hanja Peuschel (Q1) ergattert den 1. Platz und Tobias Winterberg (Q2) erreicht den 2. Platz, Lennart Barsch (9b) zieht als Springer auf Platz 3 in seiner Altersstufe mit.

Die Aula des Heinrich-Schmitz-Bildungszentrums war prall gefüllt am 22.02.19, als sich Vertreter von zwölf Schulen aus dem Verbund Arnsberg I zum Regionalwettbewerb der Altersstufe I zur Begrüßung versammelten.

Unter ihnen waren auch Lennart Barsch (9b) und Ann-Christin Westermann (9c) als Vertreter für das BBG. Sie hatten sich bereits zehn Tage vor dem Wettbewerb mit ihren Debattenthemen auseinandersetzen können, wussten aber bis zum 22.02. nicht, welche Position sie in den einzelnen Debatten vertreten würden und welches Thema das der Finaldebatte würde. Als erste Fragen und die Formalitäten geklärt waren, ging es auch schon los: Die erste Qualifikationsdebatte zum Thema „Soll das Reparieren von defekten Elektrogeräten ein Unterrichtsfach werden?“ stand an. Im direkten Anschluss an diese hitzige Debatte folgte die zweite Qualifikationsdebatte unter der Fragestellung, ob grundsätzlich auch Nicht-Pädagogen an Schulen unterrichten dürfen sollten.
Lennart zog aus diesen beiden Debatten als einer der Debattanten mit der höchsten Punktzahl in das Regionalfinale ein. Nach einer wohlverdienten Mittagspause, in der auch noch fleißig über die vorherigen Debattenthemen diskutiert wurde, ging es für Lennart als Pro1 ins Finale zu der Fragestellung „Soll der öffentliche Busverkehr im Osten des Ruhrgebiets auf Elektromobilität umgestellt werden?“. Aus dieser Debatte mit starken Argumentationen und dennoch fairem Umgang miteinander ging Lennart als Drittplatzierter hervor. 
Wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg!

Am 28.02.19 war es dann auch für Tobias Winterberg (Q2) und Hanja Peuschel (Q1), die Vertreter des BBGs in der Altersgruppe II, soweit. Die Sieger und ihre Unterstützer trafen sich ebenfalls im Heinrich-Schmitz-Bildungszentrum zu ersten Informationen und einer ersten Ausbeutung des reichhaltigen Buffets. Die acht Debattanten aus Arnsberg I beschäftigten sich in ihren Qualifikationsdebatten mit den Themen „Sollen mehr fremdsprachige Filme ohne deutschsprachige Synchronisation gezeigt werden?“ und „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?“. Auch hier wurden die lebhaften Diskussionen während der Beratung durch die Jury noch auf den Fluren weitergeführt und erstmals kam auch die eigene Meinung zur Geltung. Als Vertreter bzw. „Anwälte“ einer Position passiert es auch häufig, dass die nicht-präferierte Position in der Debatte vertreten werden muss. Das schult allerdings deutlich das rhetorisch-überzeugende Geschick eines Debattanten und wurde auch bei diesem Regionalwettbewerb von der Jury sehr gelobt.

Als die zwei besten Debattanten aus Arnsberg I zogen Tobias und Hanja souverän ins Regionalfinale ein, welches unter der (nicht ganz leicht zu verstehenden) Fragestellung „Sollen Kommunen für Gärten, Grünflächen und Gewerbegebiete eine biodiversitätsfreundliche Gestaltung vorschreiben?“ stand. Hanja als Pro1 und Tobias als Contra1 überzeugten hier die Jury durch ihre schlüssige Argumentation und Überzeugungskraft, sodass sich Hanja auf den ersten und Tobias auf den zweiten Platz debattierte. Somit vertreten sie das BBG auch in der nächsten Wettbewerbsrunde auf Landesebene als zwei der 32 besten Debattanten aus ganz NRW ihrer Altersstufe. Vorher bekommen sie jedoch noch die Chance, ihre rhetorischen Fähigkeiten bei einem dreitägigen Seminar von Jugend debattiert in der Eifel noch weiter zu verbessern und dann vielleicht sogar in das Landesfinale einzuziehen.
Wir gratulieren und drücken weiterhin fest die Daumen!

 

  • Bereit_für_eine_gute_Debatte
  • Das_erste_Mal_mit_dabei
  • Die_besten_Debattanten_aus_der_Jahrgangsstufe_9_-_Lennart_Ann_Christin_und_Leonie
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  • Leonie_und_Ann-Christin
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  • Warten_aufs_Finale_-_Alex_und_Leonie
 

Text und Bilder: Alexander Baran und Hanja Peuschel