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Bert Brecht Gymnasium
Die Deutschen Schülerakademie 
Ein Erfahrungsbericht von Jassim S. (Q1, 25/26)
 
In den Sommerferien durfte ich an der Deutschen Schülerakademie teilnehmen und zwei intensive sowie unvergessliche Wochen erleben. Ich habe den Kurs „Einspruch! – wie Juristen denken und argumentieren“ besucht. Gemeinsam mit meinen Kursleiterinnen und Kursleitern sowie den anderen Teilnehmenden tauchten wir tief in die Welt des juristischen Denkens ein. Besonders eindrücklich war ein nachgestellter Gerichtsprozess, bei dem wir unsere erlernten Fähigkeiten anwenden konnten. Dieses Highlight war nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam.
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Zu Beginn war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Ich dachte, die Akademie könnte langweilig sein und dass dort nur sehr ernste, „steife“ Menschen wären. Doch ich lag vollkommen falsch. Stattdessen traf ich auf einen wunderbaren Mix aus interessanten Persönlichkeiten, die genauso viel Freude daran hatten, Neues zu lernen, wie daran, gemeinsam Spaß zu haben. Gerade diese Mischung machte die Akademie so besonders.
Selfie Die Akademie fand in einem eher abgelegenen Ort statt, doch gerade dadurch entstand eine ganz besondere Atmosphäre. Das Leben auf dem Campus war abwechslungsreich und lebendig. Neben den Kursen gab es zahlreiche KüAs (kursübergreifende Angebote), die von sportlichen Aktivitäten wie Volleyball, Basketball und Tanzen (z. B. Irish Dance, Hip-Hop, Paartanz) bis hin zu kreativen Angeboten wie Armbänder basteln oder Pizza und Pfannkuchen backen reichten. Besonders schön war, dass man jederzeit eigene Ideen einbringen konnte und kein Zwang bestand, daran teilzunehmen.
blick aus dem Fenster
Ein Höhepunkt war das Sportfest, bei dem die verschiedenen Kurse spielerisch gegeneinander antraten. Am Abend wurde dann mit einer Party gefeiert – selbstverständlich ohne Alkohol, dafür mit liebevoll zubereiteten alkoholfreien Cocktails. Auch eine Halbzeit-Party durfte nicht fehlen. Diese Feste waren ein wunderbarer Ausdruck des Gemeinschaftsgefühls, das sich während der gesamten Akademie entwickelte.
FunDer Tagesablauf war gut strukturiert. Nach einem gemeinsamen Frühstück – mit einem besonderen Highlight, einem Nutella-Automaten – begann um 8:30 Uhr das Plenum, in dem wir mit kleinen Spielen in den Tag starteten. Danach folgten die Kurse, unterbrochen von Pausen sowie einem gemeinsamen Mittag- und Abendessen. Trotz des straffen Programms blieb immer Zeit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten.
nutellaautomat
Was mir besonders viel bedeutet: Ich habe in dieser Zeit Freundschaften geschlossen, die über die Akademie hinaus bestehen. Der Abschied war dementsprechend sehr emotional. Glücklicherweise gibt es den Club der Ehemaligen, der regelmäßige Treffen organisiert und so ermöglicht, dass der Kontakt erhalten bleibt.
 
Die Teilnahme an der Deutschen Schülerakademie war für mich eine durchweg positive Erfahrung. Ich kann allen nur ans Herz legen, diese Chance zu ergreifen. Es lohnt sich in jeder Hinsicht: fachlich, persönlich und menschlich!