Französisch erleben
Bonjour Liège: Die Jahrgangsstufe 9 entdeckt Lüttich
Die französische Sprache nicht nur im Klassenraum lernen, sondern dort anwenden, wo sie gesprochen wird: Alle Französischkurse der Jahrgangsstufe 9 machten sich am 2. Juli auf den Weg nach Lüttich und erlebten einen Tag voller Sprache, Kultur und gemeinsamer Eindrücke.

Begleitet von Frau Ahlers, Frau Oelkers, Frau Jakobi, Frau Scholz und Frau Moisar machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Belgien. Nach der Ankunft begann die Erkundung der Stadt mit einer abwechslungsreichen Rallye.
Dabei ging es nicht nur darum, Sehenswürdigkeiten zu entdecken und verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Jugendlichen kamen auch mit Einwohnerinnen und Einwohnern Lüttichs ins Gespräch und konnten ihre Französischkenntnisse direkt anwenden. Viele erlebten dabei, dass ein echtes Gespräch in einer Fremdsprache zunächst Überwindung kostet, anschließend aber schnell zu einem besonderen Erfolgserlebnis wird.

Viele kleine Unterschiede
Während der Rallye fielen den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Unterschiede zwischen Dortmund und Lüttich auf. Französische Werbung, anders gestaltete Straßenschilder, historische Fassaden und moderne Architektur prägten das Stadtbild.
Auch kulinarisch hatte Lüttich einiges zu bieten. Belgische Waffeln und die typischen dicken Pommes gehörten für viele fest zum Tagesprogramm. So wurde der Ausflug nicht nur sprachlich, sondern auch geschmacklich zu einer echten Belgienerfahrung.
Rückmeldung aus der Jahrgangsstufe 9„Die Menschen waren sehr hilfsbereit und haben sich gefreut, uns etwas über ihre Stadt zu erzählen.“

Von der Kathedrale bis zum futuristischen Bahnhof
Nach dem Abschluss der Rallye trafen sich alle Gruppen auf dem Platz vor der Kathedrale. Bei der anschließenden Besichtigung beeindruckten besonders die hohen Gewölbe, die farbigen Fenster und die kunstvolle Ausstattung des Kirchenraums.

Anschließend ging es mit der Straßenbahn zum Bahnhof Liège Guillemins. Die geschwungene Konstruktion aus Glas und Stahl bildete einen starken Kontrast zu den historischen Gebäuden der Innenstadt und wurde selbst zu einem der Höhepunkte des Tages.

Sprache wird zum Erlebnis
Bevor die Rückfahrt nach Dortmund begann, blieb noch Zeit für einen Spaziergang entlang der Maas und eine gemeinsame Pause. Dabei konnten die vielen Eindrücke des Tages noch einmal in Ruhe aufgenommen werden.
Der Ausflug zeigte, wie lebendig Fremdsprachenunterricht sein kann. Französisch wurde nicht nur gelesen und gesprochen, sondern im Alltag erlebt. Gleichzeitig bot der Tag viele Gelegenheiten, als Gruppe zusammenzuwachsen und eine neue Stadt aus eigener Perspektive zu entdecken.
Ein gelungener Tag in Belgien
Eine Schülerin fasste den Ausflug so zusammen: „Es war eine coole Erfahrung mit schönen Aussichten und vielen interessanten Unterschieden zwischen Dortmund und Lüttich.“
Grundlage für den Bericht: Text von Erica, Jule, Lene, Ajla, Martha und Malia
Fotos: AH
