Mit selbstgebauter Ballmaschine unter die Top 4
Fast ein halbes Jahr lang wurde geplant, gezeichnet, ausprobiert und immer wieder verbessert. Am Ende entschied ein einziger Wettbewerbstag darüber, welche Ballmaschine am präzisesten Tischkickerbälle auf eine Torwand schießen konnte. Mit ihrer ersten Teilnahme am 3D Druck Wettbewerb des Schulforschungsnetzwerks der Fakultät Maschinenbau der Ruhr Universität Bochum erreichte das Team des Bert Brecht Gymnasiums auf Anhieb einen starken vierten Platz unter 17 Mannschaften. Herzlichen Glückwunsch!
Die Aufgabe erhielten alle teilnehmenden Gruppen bereits vor rund sechs Monaten. Gesucht war also eine Ballmaschine für Tischkickerbälle. Dafür entwickelten die Schülerinnen und Schüler zunächst eigene Konstruktionen am Computer. Mithilfe einer CAD Software entstanden digitale Modelle, die anschließend mit einem 3D Drucker gefertigt wurden. Ergänzt werden durften die Bauteile unter anderem durch Schrauben, Federn und Klebeband.
Bis die Maschinen zuverlässig funktionierten, war einiges an Geduld gefragt. Immer wieder wurden Ideen verworfen, Bauteile verändert und neue Versionen gedruckt. Genau dieses Ausprobieren gehört zum Wettbewerb dazu und macht den besonderen Reiz aus.

Beim Finale trafen schließlich alle Teams mit ihren Konstruktionen aufeinander. Nun zeigte sich, welche Ideen sich in der Praxis bewährten. Jeder Schuss zählte und die selbst entwickelten Ballmaschinen mussten beweisen, dass sie nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch im echten Einsatz überzeugen konnten.

Dass das BBG bei seiner Premiere direkt den vierten Platz belegte, war ein tolller Erfolg. Das Ergebnis beweist, wie viel Kreativität, technisches Verständnis und Teamarbeit in den vergangenen Monaten in die AG-Projektareit unter Leitung von Herrn Schleich geflossen sind.
Neben dem Wettbewerb lernten die Schülerinnen und Schüler übrigens auch die Ruhr Universität Bochum näher kennen. Bei einer Führung durch die Labore der Fakultät Maschinenbau erhielten sie interessante Einblicke in aktuelle Forschung und Entwicklung. Ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa rundete den Tag ab.
Da jedes Jahr eine neue Aufgabe gestellt wird, beginnt für die nächsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon bald die nächste Tüftelei. Nach diesem gelungenen Einstand dürfte die Motivation dafür jedenfalls groß sein. Wir sind gespannt:-)

