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Bert Brecht Gymnasium

Talente am BBG

Mehr als Ferien: Lernen, entdecken, über sich hinauswachsen

Ferien sind zum Erholen da. Manchmal bieten sie aber auch die Gelegenheit, sich auf etwas völlig Neues einzulassen. Mehrere Schülerinnen und Schüler des BBG haben diesen Sommer an Akademien und Förderprogrammen teilgenommen. Sie beschäftigten sich mit Algorithmen, Astrophysik, Musik, Raum und Kunst, lernten Jugendliche aus ganz Deutschland kennen und kamen mit vielen neuen Ideen zurück.

Amina bei der TalentAkademie 2026 in Velbert

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Amina bei der TalentAkademie in Velbert. Fotos: privat

Lies hier den ganzen Bericht von Amina.

Algorithmen, Pizza und neue Freundschaften

Amina bei der TalentAkademie in Velbert

Zwei Wochen lang nahm Amina Ose aus der Klasse 10d an der TalentAkademie 2026 in Velbert teil. In ihrem Kurs „Was hat die Pizza mit einem Algorithmus zu tun?“ lernte sie, wie Algorithmen funktionieren und mit einer Programmiersprache umgesetzt werden. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden entwickelte sie als Abschlussprojekt ein eigenes Pizza-Spiel. Beim Programmieren blieb es allerdings nicht: Passend zum Kurstitel wurde auch Pizza gebacken und natürlich ausgiebig getestet.

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Daneben blieb viel Raum für eigene Ideen. Jugendliche boten Workshops an, malten Leinwände, entwickelten Sportarten oder gründeten eine Band. Amina selbst leitete einen Origami-Workshop. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die Abende am Lagerfeuer, spannende Volleyballspiele und die letzte gemeinsame Nacht.

„Am Anfang kannte sich niemand, doch am Ende der zwei Wochen fühlte es sich so an, als würden wir uns alle schon seit Jahren kennen.“

Physik auf Englisch und Tage voller Ideen

Dunia bei der JuniorAkademie in Ostbevern

Für Dunia El-Khechen war die englischsprachige JuniorAkademie in Ostbevern gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Sie nahm zum ersten Mal an einer Ferienakademie teil und verbrachte zehn intensive Tage mit Jugendlichen, die ihre Neugier und Interessen teilten.

Ihr Kurs „Discovering the Physical Universe“ führte sie weit über den üblichen Schulstoff hinaus. Auf Englisch beschäftigte sich die Gruppe unter anderem mit der Entstehung und Entwicklung von Sternen, Gravitation, Spektroskopie, Quantenmechanik, Raumzeit und Astrobiologie. Für die Abschlussveranstaltung verwandelte der Kurs seine Ergebnisse in ein Theaterstück.

Auch nach dem Unterricht war der Tag noch lange nicht vorbei. In kursübergreifenden Angeboten teilten die Jugendlichen ihre eigenen Fähigkeiten miteinander. Dunia bot einen Workshop zum kreativen Schreiben an und sang außerdem im Akademiechor. Gerade diese Mischung aus anspruchsvollen Inhalten, eigenen Beiträgen und gemeinsam verbrachter Zeit machte die Akademie für sie besonders.

„Als die zehn Tage vorüber waren, hatte ich sehr gute Freundschaften geschlossen, so viele neue Dinge gelernt und besonders viele einmalige Erinnerungen gesammelt.“

Dunia bedankt sich bei Frau Bonnorden für die Nominierung und die Unterstützung bei der Bewerbung.

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Dunia mit ihrer Gruppe bei der JuniorAkademie in Ostbevern

JuniorAkademie in Ostbevern. Fotos: privat

Lies hier den ganzen Bericht von Dunia.

Olha und weitere Teilnehmende der Deutschen SchülerAkademie Clemenswerth

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Deutsche SchülerAkademie Clemenswerth. Fotos: privat

Lies hier den ganzen Bericht von Olha.

Eine Utopie auf Zeit

Olha bei der Deutschen SchülerAkademie Clemenswerth

„Lohnt es sich wirklich, in den Ferien Schule zu machen?“ Diese Frage stellte sich Olha Tabunshchyk aus der Q1 vor ihrer Abreise. Nach 16 Tagen in der SchülerAkademie Clemenswerth fiel ihre Antwort eindeutig aus.

In ihrem Kurs „Musik und Raum“ beschäftigte sie sich mit Raumsoziologie, Philosophie, Raumakustik, Ästhetik und künstlerischer Praxis. Wissenschaftliche Theorien wurden nicht nur gelesen und diskutiert, sondern auch praktisch erprobt. So entstand aus der Frage, ob es bereits Kunst sei, eine halbe Stunde regungslos im Flur zu stehen, spontan eine Performance mit einem zunächst ahnungslosen Publikum.

Hinzu kamen Konzerte, Chor, Orchester, Jazz-Improvisation und zahlreiche Angebote der Teilnehmenden. Besonders wichtig waren für Olha jedoch die Menschen. Sie erlebte die Akademie als einen geschützten Raum, in dem Interessen, Persönlichkeit und neue Ideen willkommen waren.

„Wenn wir etwas vermissen, bedeutet es, dass wir etwas Besonderes erleben durften.“

Ihr Fazit für andere Schülerinnen und Schüler: Wenn sich die Chance bietet, lohnt es sich, den Schritt zu wagen und sich für eine Akademie zu bewerben.

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Fortsetzung folgt

Amina, Dunia und Olha sind nicht die Einzigen, die in diesem Sommer Neues gewagt haben. Jassim berichtet demnächst von seinem Auslandsstipendium in den USA. Auch Lara hat bereits während ihrer Schulzeit Veranstaltungen an der Universität besucht und Prüfungen bestanden. Lenia aus der Redaktion von Bertis Break arbeitet an einem eigenen Beitrag über Laras Erfahrungen an der SchülerUni.

Ihre Geschichten veröffentlichen wir in Kürze an dieser Stelle.